Eine Gartenmauer als Sichtschutz

Neben Zäunen eignen sich auch Mauern hervorragend zur Abgrenzung des eigenen Grundstücks. Auch als Sichtschutz sind diese bestens geeignet. Zudem kann sie auch als Rankhilfe für espalier-60827_640Kletterpflanzen dienen. Die Mauern können dabei aus Ziegeln oder Gabionen bestehen. Für Anfänger eignet sich zum hochziehen der Mauer das Dickbettmörtel Verfahren. Bevor jedoch eine Gartenmauer gebaut wird, sollte man sich bei der zuständigen Gemeindeverwaltung erkundigen, aus welchem Material die Mauer bestehen und wie hoch sie maximal sein darf. Zudem bekommt man dort auch Auskunft, wo die Mauer gebaut werden darf.

Wissenswertes zum Bau einer Gartenmauer

Regen und Frost können einer Mauer stark zusetzen. Mit der Zeit kann sie dadurch an Stabilität verlieren. Um eine Gartenmauer vor diesen Umwelteinflüssen zu schützen, wird nach dem errichten eine Mauerabdeckung oben auf gesetzt. Zudem benötigen Mauern einen festen und stabilen Untergrund. Am besten eignet sich hier ein Betonfundament. Bei diesem Untergrund kann man sich sicher sein, dass es das Gewicht einer Steinmauer ohne Weiteres tragen kann.
Für ein gutes Fundament muss der Untergrund sorgfältig geprüft werden. Auf sandigen Untergründen oder weichem Erdreich sollte keine Mauer gebaut werden. Es besteht dort die Gefahr, dass die Fläche unterspült wird und somit die Stabilität des Fundaments gefährdet.

Dickbettmörtel Verfahren

Beim Bau einer Steinmauer wird in den meisten Fällen Ziegel- oder Naturstein verwendet. Dabei wird meist das Dickbettmörtelverfahren angewendet, da es schnell und unkompliziert ist. Die Lagerfuge beträgt hier eine Dicke von etwa 1,5 Zentimeter. Diese Lage stellt die Verbindung zwischen den einzelnen Steinen her und ist im Vergleich zum Dünnbettmörtel Verfahren sehr Dick. Dieses Verfahren bietet einen entscheidenden Vorteil gegenüber den anderen Techniken. Es können hier während des Mauerns Korrekturen in der Höhe, sowie der seitlichen Ausrichtung vorgenommen werden. Zudem müssen bei der Dickbettmörtel Methode keine Planebenen Steine verwendet werden, was einiges an Kosten einspart. Der Nachteil wiederum ist der erhöhte Mörtelbedarf.

Beim Bau der Gartenmauer ist vor allem darauf zu achten, dass die Steinreihen gerade Verlaufen und keine Unebenheiten aufweisen. Dies kann mit Hilfe einer Richtlatte und einer Wasserwaage immer wieder überprüft werden. Um das Mauerwerk von unten abzudichten, wird auf die erste Lage Mörtel, eine Bitumenschicht gelegt. Diese verhindert das Eindringen von Wasser. Dabei ist auch die erste Lage Steine die wichtigste. Ist hier etwas schief, betrifft es später die ganze Mauer. Nach der ersten Schicht werden die weiteren Schichten Treppenförmig angeordnet. Abschließend wird das Bauwerk noch mit einer Mauerkrone vor Regen geschützt.